Was ich sonst noch alles erlebt habe

  • Das Osterfest haben wir Freiwilligen ganz traditionell ghanaisch in Kwahu verbracht. Vorher gab's allerdings noch einen kleinen nachträglichen Geburtstagsbrunch für mich von meinen lieben Mitbewohnern Mara und Jakob. Neben den üblichen Festival-Attraktionen und kulinarischen Highlights gab es bei diesem Festival auch Paraglider von aller Welt zu sehen. Auch ich habe mich darin mit dem Peruaner Eduardo Reategui versucht und muss sagen, dass es eigentlich ganz entspannt ist.









  • Kurze Zeit später war ich schon wieder auf Reisen, diesmal in die Volta-Region, zusammen mit Michael und Daniel. Zunächst sind wir in das kleine aber sehr schöne und idyllische Dörfchen Liate Wote am Fuße des mit 885 m höchsten Berges Ghanas, Mount Afadjato, gefahren.










Unglücklicherweise habe ich mir gleich zu Anfang die typische Anfänger-Motorradauspuff-Brandwunde zugezogen, die mittlerweile sehr viele rechte Beine unter den Freiwilligen ziert. Deshalb IMMER links absteigen! Am nächsten Tag bin ich trotzdem mit auf den Berg hinaufgewandert und am Tag darauf haben wir die Tagbo-Falls besucht und damit sogar die Grenze zu Togo überschritten. Daraufhin führte uns unsere Reise, erneut mit dem Motorrad, zu den Wli-Falls, wo wir sogar spontan zusammen mit Eva und Steven gezeltet haben. Es war echt eine herrliche Erfahrung, überall Schmetterlinge und einmal haben sogar hunderte Fledermäuse den Himmel ganz schön verdunkelt.











Die Gruppe hat so gut gepasst, dass wir direkt zu Fünft weiter nach Amedzofe, dem mit 677 m höchsten Dorf Ghanas, gezogen sind. Dort war die Dorfgemeinschaft wirklich einzigartig. Früh morgens konnten wir sogar zu Sonnenaufgang einem herrlichen Chor lauschen, der von Mount Gemi herab zum Dorf gesungen hat. Auf dem Berg selbst war die Aussicht wirklich atemberaubend, erst dort ist mir überhaupt klargeworden, wie groß der Volta-See tatsächlich ist. Auch nicht weit vom Dorf entfernt, waren die Ote-Falls, die aber nach der Trockenzeit noch recht klein waren. Danach war die schöne Reise leider schon wieder zu Ende und es ging zurück an die Arbeit.

  • Da nun schon über die Hälfte unserer Zeit in Ghana um ist, hatten wir erneut ein Seminar mit unserer ghanaischen Organisation, diesmal für 5 Tage. Neben dem Seminar habe ich diesmal auch ausgiebig die Malls (Westhill und Accra Mall) besucht, ganz viel Pizza geschlemmt und sogar Black Panther im Kino geschaut.
  • Die beiden folgenden Wochenenden habe ich um Agona Swedru verbracht. Das Erste sind wir auch einen Tag nach Winneba gefahren, um an den Strand zu gehen. Unglücklicherweise bin ich dort eingeschlafen und mit Sonnenbrand und hunderten Ghanaern um mich herum aufgewacht. Wir hatten nämlich leider nicht bedacht, dass gleichzeitig das Aboakyer Festival an diesem Wochenende dort stattfand. Das zweite Wochenende war ich noch zusätzlich in Bremen Asikuma, wo ich an einem Blutspendetag teilgenommen habe, den zwei andere Freiwilligen im dortigen Krankenhaus organisiert haben.
  • Nach langer Zeit war ich nun auch mal wieder ein Wochenende in Koforidua und konnte nicht um mich, mit Laura mal wieder den Berg hinaufzuwandern. Und ich muss sagen, diese Aussicht ist immer wieder lohnenswert.






  • Zwischendurch habe ich auch einige kulinarische Highlights erlebt. Einen Abend gab es sogar eine Gönnung mit Parmesan und Rotwein. Aber auch ghanaisches Essen können wir mittlerweile sehr gut zubereiten, so gab es dieses Mal Yamballs mit Gemüße-Soße für die Koforidua-Freiwilligen bei unserem monatlichen Treffen.













  • Modisch habe ich auch im letzten Monat endlich aufgerüstet. Und ich muss sagen, dass ich mit den bisherigen Resultaten mehr als zufrieden bin

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