Über das Projekt

Anfang September werde ich meinen einjährigen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Eastern Regional Hospital in Koforidua beginnen. Dazu werde ich zum ersten Mal in meinem Leben fliegen, wovor ich, ehrlich gesagt, immer noch ziemlich großen Respekt habe.

Auf dieses Projekt gekommen bin ich durch meine ehemalige Mitbewohnerin und sehr gute Freundin Jule, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, vor meinem Master ein Jahr Pause zu machen und praktisch zu arbeiten, habe allerdings nichts für mich Geeignetes gefunden. Deshalb freut sich die Humanbiologie-Studentin in mir umso mehr über die Chance, als "Medical Health Assistant" mehrere Stationen im Eastern Regional Hospital kennenzulernen und viel an Erfahrung gewinnen zu dürfen.

Gleichzeitig ist es für mich die bislang größte Herausforderung meines Lebens, da ich noch nie so lange von Zuhause weg war. Es ist auch eine ganz neue Erfahrung für mich, auf mein Englisch angewiesen zu sein, da ich zum ersten Mal alleine in einem anderssprachigen Land bin. Aber ich freue mich auch wahnsinnig darauf, einmal über den Tellerrand hinauszuschauen, in eine andere Kultur einzutauchen und viele inspirierende Menschen kennenzulernen.

Gefunden habe ich das Projekt über das weltwärts-Programm, wo noch viele andere entwicklungspolitische Freiwilligendienste für Jugendliche in unterschiedlichsten Bereichen (Sport, Bildung, Umwelt, Arbeit mit benachteiligten Menschen,...) angeboten werden. Betreut werde ich durch die Organisation ijgd (internationale Jugendgemeinschaftsdienste) und ihre Partnerorganisation ARA (Agricultural Rural Development Association). Es werden nicht nur Flug, Gastfamilie und Arbeitsstelle durch die Organisationen vermittelt, sondern wir Freiwillige werden auch in Form von Seminaren vor, während und nach unseres Dienstes betreut. Das alles ist natürlich mit hohen Kosten verbunden, die zu 75% durch das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) gedeckt werden. Die restlichen 2700 € muss ich selbst aufbringen.

Ich würde mich erst einmal sehr darüber freuen, wenn ihr mich in diesem Jahr über diese Seite begleitet, auf der ich regelmäßig über meine Erlebnisse berichten möchte. Auch für Rückmeldungen und Diskussionen bin ich offen. Gleichzeitig wäre ich sehr dankbar, wenn ihr mich bei meinem Freiwilligendienst in Form von Spenden unterstützen würdet.

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